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Oktober – der offizielle Brustkrebsmonat des Jahres

Der Monat Oktober wird offiziell als der Brustkrebsmonat des Jahres betitelt. Anlässlich dieses Monats wollen wir Dir die Brustkrebsthematik im Rahmen unseres Engagements mit Pink Ribbon Schweiz in Form eines Interviews etwas näherbringen. Suly ist 48 Jahre jung und bei ihr wurde im November 2014 Brustkrebs diagnostiziert. Sie hat sich bereit erklärt, ihre ganz persönliche Geschichte mit uns zu teilen und möchte die Leute dazu ermutigen, ihre Erfahrungen auszutauschen und miteinander zu teilen. 

Wie war es für dich, als du von der Erkrankung erfahren hast?

«Ich wusste von Anfang an, dass ich nicht daran sterben würde, weshalb ich es gleich als eine Lebenserfahrung annahm. Ich wusste, dass ich aus einem bestimmten Grund damit konfrontiert wurde und fing sofort mit einem Blog auf Facebook an, um andere Betroffene zu unterstützen und auf das Thema aufmerksam zu machen. Noch am gleichen Abend, als ich die Diagnose erhalten habe, ging ich mit einer Freundin in den Ausgang und genoss das Leben in vollen Zügen.»

Suly unternahm vor ihrer grossen OP viele Ausflüge und probierte Dinge aus, die sie zuvor noch nie versucht hatte. «Vor meiner OP besuchte ich das erste Mal das Oktoberfest und spielte ein letztes Mal mit der Guggenmusik am Fasnachtsbeginn, bevor ich ihnen sagen musste, dass ich in der nächsten Zeit leider nicht mehr dabei sein kann.»

Welche Form der Unterstützung hat dir am meisten geholfen?

«Glücklicherweise, habe ich sehr viel Unterstützung durch meine Familie, Freunde und Nachbarn erhalten. Meine Schwägerin besuchte mich jeden Morgen, machte Frühstück und half beim Hausputz. Eine langjährige Freundin nahm sich frei und begleitete mich wann immer möglich zu meiner Chemotherapie. Meine Nachbarin kam zwischendurch einfach vorbei, um sich zu versichern, dass es mir gut geht und kochte ab und zu sogar für uns. Die Unterstützung der Tanzschule Hermanos Lopez hat mir ebenfalls sehr viel bedeutet. Ich durfte die Tanzschule jederzeit besuchen und so lange trainieren, wie mein Körper es erlaubte.»

Über so ein unterstützendes Umfeld würde in einer solchen Zeit jeder gerne berichten. Da stellt sich die Frage, wie konnte die Organisation Pink Ribbon noch mehr Unterstützung bieten?

«Allein schon bei einem der Läufe dabei zu sein, die von Pink Ribbon organisiert werden, bedeutet mir sehr viel. Die Solidarität, die man dort spürt, bereitet riesige Freude. Aber auch die fachlichen Informationen und die angebotenen Anlaufstellen, die einem vermittelt wurden, waren sehr hilfreich.»

Was schätzt du an Pink Ribbon Schweiz?

«Ich kann Pink Ribbon schon vor meiner Erkrankung. Meine Familie und ich haben uns schon früher für die Organisation engagiert. Ob durch eine Spende oder die Teilnahme am Lauf. Pink Ribbon ist eine Organisation, die mir sehr viel bedeutet. Die Mitarbeitenden sind voller Elan und mit viel Herz bei der Sache dabei, sodass man sich von Anfang an sehr wohl fühlt.»

«Was ich noch sagen möchte: Tauscht eure Erfahrungen mit anderen Leuten aus, habt Mut zum Leben und sprecht darüber was euch bedrückt und bewegt. Das wichtigste: Gebt niemals auf!»

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