Surfen auf dem Vulkan - ein Extremsport mit Ausblick

Der Anblick eines riesigen feuer- und lavaspuckenden Vulkanes löst bei so einigen von uns ein mulmiges Gefühl aus. Tatsächlich gibt es Adrenalin-Junkies, welche über scharfkantiges Lavagestein den Hang eines aktiven Vulkanes auf einem simplen Holzbrett heruntersurfen. Ein Höllenritt auf dem Surfbrett oder doch eher ein aufregender und suchtgefährdeter Extremsport?

 

 

Vulcano-Boarding (Vulkan-Surfen) entstand in Nicaragua, nämlich in der Exkolonialstadt León. Auf der Suche nach einem schnelleren Weg um nach dem Besteigen des Cerro Negros (730m) wieder auf den Boden zu gelangen, kam Darryn Web (Inhaber des Big Foot Hostels in Nicaragua) auf die grandiose Idee des Vulcano Boardings. Mittlerweile wurde dieser Extremsport zur Touristenattraktion und zieht jährlich zahlreiche risikofreudige Urlauber in die Provinzhauptstadt nach Nicaragua.

 

Fakten zum Extremsport:

> Gesurft wird auf einem Sperrholzbrett mit Metallboden; ob du stehen oder doch lieber sitzen willst, ist dir überlassen.

> Zur Ausrüstung gehört ein Overall und eine Schutzbrille.

> Beliebte Spots: Der Cerro Negro in Nicaragua und Mt. Yasur in Tanna (Inselstaat im Südpazifik).

> Wieso ein Extremsport? So mancher hat bereits heftige Schürfwunden oder Knochenbrüche von dem scharfkantigen Lavagestein erleidet. Ausserdem besteht die Gefahr von fliegender Lava und giftigen Gasen bei aktiven Ausbruch.

 

Hier ein schönes Zitat von Zoltan Istvan, der als erstes auf dem Mt. Yasur in Tanna surfte: «Es ist nicht so schwierig den fliegenden Lavafetzen zu entkommen, wenn man sie sehen kann, jedoch bewegt man sich beim Vulkan surfen talabwärts, also mit dem Rücken zum Berg, was bedeutet, dass deine Sicherheit dem Schicksal überlassen ist.» 

Für alle die auf der Suche nach einem Adrenalin-Kick mit sensationellem Ausblick sind, ist das Vulkan-Surfen bestimmt eine Reise wert. Don`t lose focus!




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